Abnahmeprotokoll für Werkzeugmaschinen
Sie müssen der Fläche nicht ansehen, ob die Arbeit etwas taugt. Die Messwerte sagen es.
Vor der Arbeit und danach wird dieselbe Geometrie aufgenommen, mit elektronischer Wasserwaage und Messuhr. Beide Aufnahmen gehen als Messprotokoll an Sie.

Was steht im Abnahmeprotokoll einer Werkzeugmaschine?
Das Protokoll hält fest, was vor der Arbeit gemessen wurde und was danach, mit denselben Messmitteln an denselben Stellen.
Vorher
Die erste Aufnahme läuft vor dem ersten Zug. Nach dem Tuschieren steht das Tragbild, danach kommen Wasserwaage und Messuhr an die Messstellen, die auf dem Foto unten mit rotem Stift auf dem Guss angezeichnet sind.
Nachher
Nach der Arbeit wird an denselben Stellen mit denselben Mitteln noch einmal gemessen. Erst der Vergleich zeigt, was die Arbeit gebracht hat.
Übergabe
Beide Aufnahmen gehen mit der Abnahme an Sie.

Wann braucht eine Werkzeugmaschine ein Abnahmeprotokoll?
- Nach dem Schaben
- Nach jeder Arbeit an den Führungsbahnen, als Nachweis, was die Bahn jetzt trägt.
- Nach Umzug oder Neuaufstellung
- Die Maschine steht an einem neuen Platz, und es soll belegt sein, ob sie noch in ihrer Geometrie läuft.
- Zur Klärung
- Unklar ist, ob die Rattermarken von der Bahn kommen oder von Spindel und Werkzeug. Die Aufnahme zeigt es, bevor geschabt wird.
Was sonst überholt wird
- Führungsbahnen überholenDie Bahn wird aufgenommen, nachgearbeitet und wieder gemessen. An Betten, Schlitten und Rundtischen.
- Schaben und NacharbeitenVon Hand, Zug für Zug. Auch an Bahnen, die weit über die Toleranz gelaufen sind.
- Ganze Maschinen aufarbeitenAufarbeiten und neu justieren, bis die Maschine wieder in ihrer Geometrie läuft.
- Ausrichten ab FundamentNach Umzug oder Neuaufstellung wieder in die Waage und in die Geometrie bringen.
- Gleitbelag am Schlitten erneuernNeuer Belag auf die Gegenbahn, danach mitgeschabt.