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Werkzeugmaschinen überholen

Aufarbeiten und neu justieren, bis die Maschine wieder in ihrer Geometrie läuft.

Überholt werden Flachschleifmaschinen und Rundschleifmaschinen, Fräsmaschinen und Drehmaschinen. Die Arbeit beginnt am Bett und endet an der Messung des Ganzen.

Aufgearbeitetes Maschinenbett in der Werkstatt, weiß lackiert, mit zwei blau eingelaufenen Führungsbahnen.
Maschinenbett, aufgearbeitetBeide Bahnen eingelaufen, Bett neu lackiert, Spindelmutter angebaut

Was passiert beim Überholen einer Werkzeugmaschine?

Jede Führung der Maschine wird aufgenommen, nachgeschabt und wieder zu den anderen gestellt, bis Bett, Schlitten und Tisch zusammen in der Geometrie laufen.

  1. Reihenfolge

    Das Bett kommt zuerst und danach alles, was darauf läuft. Jede Bahn wird tuschiert und mit Wasserwaage und Messuhr aufgenommen, bevor sie geschabt wird.

  2. Gleitbeläge

    Wo der Belag einer Gegenbahn verbraucht ist, wird er erneuert und mitgeschabt, damit er zur Bahn passt.

  3. Abnahme

    Am Ende wird die Maschine als Ganzes gemessen und ausgerichtet. Die Werte gehen als Messprotokoll an Sie.

Großer Rundtisch einer Werkzeugmaschine mit Zahnkranz, alle Laufringe blau getuscht. Am Rand steht eine Toleranzangabe mit rotem Stift auf dem Guss.
Rundtisch einer WerkzeugmaschineLaufringe getuscht, Tragbild aufgenommen, Zahnkranz freigelegtTuschierfarbe

Wann lohnt es sich, eine Werkzeugmaschine zu überholen?

Mehrere Achsen betroffen
Rattermarken in einer Achse und Spiel in einer anderen. Eine Bahn allein erklärt das Bild nicht mehr.
Das Maß hält nicht
Das Maß läuft über die Tischlänge weg, und Nachstellen an Keilleiste und Spindel ändert daran nichts.
Stillstand
Die Maschine steht, weil sie so nicht mehr produzieren kann, und der Ersatz kostet mehr als die Arbeit an den Führungen.

Sagen Sie, welche Maschine es ist und was sie zeigt.